Inhalt
Gespenster von Henrik Ibsen Theater
Ein Gastspiel des Theaters in der Josefstadt, Wien
Regie: Janusz Kika
SchauspielerInnen: Andrea Jonasson, Gerti Drassl, Florian Teichtmeister, Joachim Bißmeier, Siegried Walther
SchauspielerInnen: Andrea Jonasson, Gerti Drassl, Florian Teichtmeister, Joachim Bißmeier, Siegried Walther

Gerti Drassl
Wenn der Schein trügt
Henrik Ibsens Stück über bigotte Pflichtfrömmelei und die Illusion einer bürgerlichen Wohlanständigkeit war seinerzeit ein großer Skandal. Letztere ruft heutzutage so schnell nichts mehr hervor, die von Ibsen beschriebene Doppelmoral aber ist uns wohl geblieben.
Helene Alving (Andrea Jonasson) weiß, wie man die Fassade wahrt. Ihrem verstorbenen Mann zu Ehren hat sie ein Kinderasyl errichtet. Dabei war dieser ein Säufer, der seinem eigenen Sohn die Syphilis vererbt und zudem das Dienstmädchen geschwängert hat. Nur einmal hatte Helene einen Ausbruch gewagt und war zu Pastor Manders (Joachim Bißmeier) geflüchtet. Doch dieser hatte sie auf dem „Weg der Pflicht“ nach Hause zurückgeschickt. Ihren Sohn Osvald (Florian Teichtmeister) hat Helene fortgegeben, damit er mit der Lüge aufwächst, sein Vater sei ein Ehrenmann. Dem Kind der Dienstmagd, Regine (Gerti Drassl), hat sie einen falschen Vater gekauft. Doch immer mehr bezieht Helene nun Position gegen die bürgerliche Gesellschaftsordnung, ihre Konventionen, Pflicht- und Eheauffassungen und gegen ihre verlogene Moral. Sie sind das, was sie „Gespenster“ nennt. Als der Sohn zurückkehrt und auf Regine trifft, führt die große Lebenslüge zur Katastrophe.
Henrik Ibsens Stück über bigotte Pflichtfrömmelei und die Illusion einer bürgerlichen Wohlanständigkeit war seinerzeit ein großer Skandal. Letztere ruft heutzutage so schnell nichts mehr hervor, die von Ibsen beschriebene Doppelmoral aber ist uns wohl geblieben.
Helene Alving (Andrea Jonasson) weiß, wie man die Fassade wahrt. Ihrem verstorbenen Mann zu Ehren hat sie ein Kinderasyl errichtet. Dabei war dieser ein Säufer, der seinem eigenen Sohn die Syphilis vererbt und zudem das Dienstmädchen geschwängert hat. Nur einmal hatte Helene einen Ausbruch gewagt und war zu Pastor Manders (Joachim Bißmeier) geflüchtet. Doch dieser hatte sie auf dem „Weg der Pflicht“ nach Hause zurückgeschickt. Ihren Sohn Osvald (Florian Teichtmeister) hat Helene fortgegeben, damit er mit der Lüge aufwächst, sein Vater sei ein Ehrenmann. Dem Kind der Dienstmagd, Regine (Gerti Drassl), hat sie einen falschen Vater gekauft. Doch immer mehr bezieht Helene nun Position gegen die bürgerliche Gesellschaftsordnung, ihre Konventionen, Pflicht- und Eheauffassungen und gegen ihre verlogene Moral. Sie sind das, was sie „Gespenster“ nennt. Als der Sohn zurückkehrt und auf Regine trifft, führt die große Lebenslüge zur Katastrophe.
Info
Ticket
28,00 € Kategorie A
23,00 € Kategorie B; Kategorie A-Senior
18,00 € Kategorie C; Kategorie B-Senior
10,00 € Jugend
23,00 € Kategorie B; Kategorie A-Senior
18,00 € Kategorie C; Kategorie B-Senior
10,00 € Jugend
Online Ticket
kulturinstitut.org
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Sekretariat des Südtiroler Kulturinstituts, Schlernstraße 1, Waltherhaus, II. Stock, 39100 BOZEN; MO bis DO von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr. FR von 8.30 bis 12 Uhr.




