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Photonights 09 - gesicht[et] – die Seele Merans Mostre
18.09.2009 11:35 | Meran | Elisabeth Trompedeller

Laura Zindaco
Fotografieren heißt den Atem anzuhalten … Fotografieren, das ist eine Art zu schreien ... es ist eine Art zu leben (Henri Cartier-Bresson)
Fotografieren ist ein Weg, Leben und Wirklichkeiten einzufangen, den Atem hinter der Oberfläche des Festhaltbaren aufzuspüren und das flackernde Schreien und Rufen entziffern. Bei „photonights09 – die Seele Merans“ sind Splitter des städtischen Daseins von Meran im Auge des Fotografen und schlussendlich in denen der Betrachter.
Die 20 Fotografinnen und Fotografen Andreas Marini, Anita Stizzoli, Anna Rainer, Damian Lukas Pertoll, Denis Laner, Edith Hofer, Ernst Müller, Günther Dürr, Hedwig Bledl, Harry Reich, Herbert Thoma, Laura Zindaco, Leidlieb Pfattner, Louis des Finès, Manfred Kilian, Martin Geier, Massimo Vaccari, Otto Schöpf, Robert Gutmann und Walter Blaas gingen auf die Suche.
Enstanden ist dabei ein Bild von Meran, jenseits von Klischees, jenseits der trügerischen Postkartenidyllen. Im Kaleidoskop der Projektionen auf Leinwand ziehen Menschen vorüber die man kennt, Menschen am Rande der Gesellschaft, ebenso wie skurrile Szenen aus der Zirkus- und Musikwelt. Der Blick schweift hinter die Fassaden, in von Besucherströmen verschonte Hinterhöfe, hin zur beunruhigenden und gleichzeitig friedlichen Ruhe verwitterter Grabsteine.
Organisiert werden die „photonights09 – gesicht[et] – die Seele Merans“ von Harry Reich (Ost West Club), Erwin Seppi contemporary art gallery und Andrea Dürr von loladesign.
Bei der Vernissage im Caffè Kunsthaus in Meran am 23. September ab 20.30 Uhr begleitet Michael Lösch die von der Jury ausgewählte Bilderschau mit musikalischen live Improvisationen. Die multimediale Show ist dort bis 26. September zwischen 20:30 und 24:00 Uhr als fortlaufende Projektion zu sehen. Lassen sie diese Bruchstücke Meraner Seele an sich vorüberziehen.





